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Individualität ist gefragt

Jedes Auge ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck

11.08.2009 | | Von BESSER SEHEN | Brillenglas

Sie sind einzigartig, jeder Mensch ist einzigartig, und jeder hat seine eigene Persönlichkeit. So hat auch jedes Auge seinen eigenen Charakter, und wirklich keins gleicht dem anderen. Nur ein individuell gefertigtes Brillenglas kann diesen speziellen Anforderungen gerecht werden. Je genauer der Optiker Ihr Auge und Ihr Sehverhalten vermisst, umso optimaler ist Ihr Seheindruck mit Ihrer neuen Brille und neuen Brillengläsern.

Was macht ein Brillenglas zu einem Unikat? Welche Messdaten sind nötig, um das Brillenglas perfekt auf Ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen? Und warum lässt ein individuell gefertigtes Brillenglas Sie entspannter sehen?

Deckt man eine Gesichtshälfte ab und spiegelt die andere dagegen, erscheint unser eigenes Gesicht uns fremd und sogar unnatürlich. Kein Mensch dieser Welt hat zwei symmetrische Gesichtshälften. Bereits dieses Detail ist enorm wichtig bei der mikrometer-genauen Herstellung von Brillengläseren, denn das hochsensible Auge nimmt selbst kleinste Abweichungen wahr.

Sehbeschwerden oder Ermüdungserscheinungen können auf Dauer die Folgen sein. So ist es nicht verwunderlich, dass der Seheindruck bequemer und entspannter sein wird, je genauer Brillengläser und Brillenfassung auf die individuelle Symmetrie und Gesichtsform unseres Gesichtes abgestimmt sind.

Je komplexer und leistungsstärker Ihr Brillenglas ist, umso wichtiger sind all diese Daten. Die Kür ist hier die Fertigung von Gleitsichtgläsern, bei denen die Übergänge einer Fernsichtzone und einer Lesezone unsichtbar ins Glas eingeschliffen sind. Gerade bei diesen Brillengläsern ist eine individuelle Fertigung besonders von Bedeutung, um ein Sehergebnis möglichst ohne Beeinträchtigung bei Übergang von der Fern- in die Nahsicht zu erreichen.

Welche individuellen Messdaten sind wichtig?

Augen­ab­stand: Gemes­sen wird der Abstand des rech­ten und lin­ken Auges von der jewei­li­gen Pupil­len­mitte zum Nasenrücken.

Per­sön­li­ches Seh­ver­hal­ten: Haben Sie sich schon mal bewusst dar­über Gedan­ken gemacht, wie Sie bei­spiels­weise ein Buch lesen oder mit wel­chem Abstand Sie Ihr Hand­werks­zeug oder Ihre Näh­ar­beit hal­ten? Für die Fer­ti­gung Ihrer per­sön­li­chen Glä­ser sind genau diese Maße wich­tig, aber auch bei­spiels­weise Ihr Beruf (Sind Sie ein Schreib­tisch­ti­ger oder ein Hand­wer­ker, der viel im Freien arbei­tet?) und auch Ihre Hobbys.

Fotostrecke: Welche individuellen Messdaten sind wichtig?
<b>Augen­ab­stand:</b> Gemes­sen wird der Abstand des rech­ten und lin­ken Auges von der jewei­li­gen Pupil­len­mitte zum Nasenrücken.Per­sön­li­ches Seh­ver­hal­ten: Ihren ganz persönlichen Lese- und Arbeitsabstand bestimmen alltägliche Gewohnheiten wie Beruf und HobbyDurch­blick­höhe des Auges: Ebenso ist die Stelle, an der jeweils das linke und das rechte Auge durch das Bril­len­glas bli­cken, indi­vi­du­ell unter­schied­lich. Dies wird vom unte­ren Rand der Brille, d.h. dem FassunVor­nei­gung der Bril­len­fas­sung: Da jedes Gesichts­pro­fil unter­schied­lich ist, ist auch die Nei­gung der Brille unter­schied­lich nach vorne geneigt.Abstand zwi­schen Auge und Bril­len­glas: Ist das denn auch bei jedem anders? Ja, in der Fach­spra­che heißt die­ser Abstand Horn­haut­schei­tel­ab­stand.Durch­bie­gung der Bril­len­fas­sung: Zur Anpas­sung der Brille an Ihr Gesicht ist jede Bril­len­fas­sung leicht durch­ge­bo­gen. Die­ser Win­kel heißt in der Fach­spra­che Fas­sungs­schei­benwin

Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke anzusehen.

Durch­blick­höhe des Auges: Ebenso ist die Stelle, an der jeweils das linke und das rechte Auge durch das Bril­len­glas bli­cken, indi­vi­du­ell unter­schied­lich. Dies wird vom unte­ren Rand der Brille, d.h. dem Fas­sungs­rand, gemessen.

Vor­nei­gung der Bril­len­fas­sung: Da jedes Gesichts­pro­fil unter­schied­lich ist, ist auch die Nei­gung der Brille unter­schied­lich nach vorne geneigt. So ist es sehr wich­tig, dass dies eben­falls in die Berech­nung des indi­vi­du­el­len Bril­len­gla­ses einfließt.

Abstand zwi­schen Auge und Bril­len­glas: Ist das denn auch bei jedem anders? Ja, in der Fach­spra­che heißt die­ser Abstand Horn­haut­schei­tel­ab­stand. Ver­glei­chen Sie bei­spiels­weise das Gesichts­pro­fil eines Euro­pä­ers mit dem eines Asia­ten. Auf einen Blick wer­den Sie bereits hier mit dem blo­ßen Auge einen Unter­schied sehen können.

Durch­bie­gung der Bril­len­fas­sung: Zur Anpas­sung der Brille an Ihr Gesicht ist jede Bril­len­fas­sung leicht durch­ge­bo­gen. Die­ser Win­kel heißt in der Fach­spra­che Fas­sungs­schei­ben­win­kel. Auch er muss in die genaue Berech­nung eines indi­vi­du­el­len Bril­len­gla­ses eingehen.

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